Köln: Zweiter interner Einsatzbericht belastet Polizeipräsidenten

Das Erwachen der Valkyrjar

Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers gerät durch ein internes Papier an die Führung seiner Behörde weiter in Bedrängnis: „Wir waren nicht überfordert“, hatte Albers nach den Vorfällen in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof erklärt. Der Bericht sagt das Gegenteil. Ein DTS-Bericht.

polizeipräsident köln

Doch dem widerspricht die sechsseitige „Einsatznachbereitung“ vom 2. Januar, die der „Welt am Sonntag“ vorliegt. Darin heißt es, dass die Beamten von Albers bei dem Einsatz stark auf die Hilfe der Bundespolizei angewiesen waren: „Ohne eine Unterstützung der Kräfte der Bundespolizei wäre eine sachgerechte Durchführung nicht möglich gewesen.“

Überlastung

Dem Papier zufolge gab es „im Laufe des Einsatzes erhebliche Verzögerungen bei der Bearbeitung von Festnahmen bzw. der Durchführung von strafprozessualen Maßnahmen“. Dabei sei es um die Abnahme von Fingerabdrücken mittels des sogenannten Fast-ID-Verfahrens, Blutproben alkoholisierter Männer und die Entscheidung über Festnahmen gegangen.

„In einem Fall dauerte die komplette Abarbeitung eines komplexen Sachverhaltes über sieben Stunden“, steht in dem Einsatzbericht. Dadurch…

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