In der Krise: Bericht zeigt steigende Belastungen für Ozeane

Der Honigmann sagt...

Überfischung, steigender Meeresspiegel, Plastikmüll: Das Handeln der Menschen setzt die Weltmeere einem neuen Bericht zufolge unter immer mehr Druck.

„Wir sind dabei, den Ozean an den Rand des Kollapses zu treiben“, sagte Barbara Unmüßig von der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin bei der Vorstellung des „Meeresatlas“. „Wir sind in einer Meereskrise.“ Die Schäden seien teils bereits unumkehrbar.

 Die Fakten im Atlas kommen allen voran von Kieler Meereswissenschaftlern. „Der Ozean ist dabei sich zu verändern“, sagte der Sprecher des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“, Martin Visbeck vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung. Das betreffe insbesondere die vergangenen 50 Jahre.

Unmüßig forderte eine deutliche Ausweitung der Schutzgebiete – stark geschützt seien bislang nur knapp 2 Prozent der Flächen, für rund 4 Prozent gebe es Schutzregelungen. Als Gefahr der kommenden Jahre sehen auch die Forscher den Tiefseebergbau. Hier sei ein Moratorium nötig, bevor erste Staaten…

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